Erstes Kennenlernen und der Beginn eine langen RundreiseKarte der Tour

Nach einem „kurzen“ einstündigen Flug ( man war ja jetzt lange Flugreisen gewöhnt) landete ich in Christchurch und wurde in der Ankunfthalle von Steffen,  dem Reiseleiter von Chamäleon, erwartet. Da die anderen schon vor mir angekommen waren, fuhren wir in die Stadt, um etwas zu essen und evtl. Geld abzuholen. Ich hatte noch keine NZ-Dollar und fand einen Geldautomaten, der tatsächlich funktionierte. Das war nicht selbstverständlich, die anderen hatten weniger Glück und mussten lange suchen.

Christchurch Karte

Nun hat uns Steffen auf eine kleine Stadtrundfahrt eingeladen. Zunächst sahen wir die vielen Zerstörungen, die durch das Erdbeben von 2005 mit der Stärke 7,6 entstanden waren. Der ungeheure Einfallsreichtum der „Kiwis“ hat geholfen diese Katastrophe sogut es ging zu meistern, wie man gut auf den Bildern sehen kann:Catholic_Cathedral,_Barbadoes_St.,_Christchurch,_NZDie Häuser waren im Innenstadtbereich immer noch sehr stark zerstört bzw. instabil. Man half sich mit Containern vom Hafen, um Wände abzustützen. Das ganze ist schon lange her, aber die Schäden konnten noch nicht alle beseitigt werden. Ein riesiger finazieller  Aufwand, der noch nicht beendet ist. containers-5Dieses Cafe war ein Design- objekt vom Feinsten – zwei Etagen, einBalkon, gute sanitäre Ausstattung, Begrünung, –  und nicht zu letzt – es schmeckte!

Die Stadtrundfahrt ging dann weiter zum Hafen, der eigentlich der Ursprung von Christchurch war. Eine weitläufige Stadt, die zweitgrößte in NZ.

Der Hafen im Ortsteil Lytellton ist Industriegebiet.21.12.2015Hafen1 Lyttelton21.12.2015 Hafen Lyttelton Lager

 

 

 

21.12.2015Strand 1Steffen sorgte für Abwechslung, und wir machten noch einen Strandspaziergang. Wir hatten noch ein wenig Zeit, die Koffer in die Unterkunft zu bringen und die Füße hoch zu legen. Am Abend gab es ein „Kennenlernen“ – Abendessen mit vielen unbekannten Fischdelika-tessen. Die Gruppe setzte sich aus 5 Reisenden und dem Reisleiter zusammen – welch ein Luxus! Ein deutscher Arzt aus der Schweiz, ein Pärchen aus München, die eigentlich immer etwas anderes vor hatten als geplant war, eine Sozialarbeiterin aus Monschau, die wußte wie das Leben gemeistert werden kann, und ich, die Pensionärin aus Bielefeld. Unser Reiseleiter war ein eingewanderter Deutscher, der sein Glück in NZ gefunden hat. Ich war definitiv die Älteste, was keiner bis zum letzten Tag gemerkt hat!!!