Ein türkisfarbener Traum

Von Christchurch ging es am nächsten Tag (Datum?) durch die Plains zum Tekaposee am östlichen Teil der NZ-Alpen. Ich sah riesige Felder, Landschaften ohne Häuser oder Farmen und keine menschliche Wesen. Ich erblickte Hecken, die sich aus 3-4 m hohen Bäumen zusammen setzten. Sie wurden als Windschutz angebaut – sehr beeindruckend! Am meisten hat mich die Weite, die unendlich scheinenden Lupienflächen , die in Farben von dunkel Violet über zart Rosa bis zu Weiß schillerten, beeindruckt. 1Am Horizont  sah man die Schnee bedeckten Berge langsam näher kommen. Aber dann  kündigte Steffen uns den „Wow“ an – der Tekapo See, ein eiskalter türkisfarbener Gletschersee – überwältigend! CIMG7277Wir alle standen oft am See, oder liefen am See entlang CIMG7276und konnten uns nicht satt sehen. Das Wetter wandelte sich oft, Wolkenwände zogen über die Bergspitzen, aber genauso schnell war die Sonne wieder da und das Landschaftsbild veränderte sich.Von unserm Standort gingen in der Vergangenheit viele große Bergtouren aus, die auch Hunde mitführten.  Ihnen wurde ein Denkmal gesetzCIMG7275t für ihre  lebensrettende Unterstützung. Am Abend besuchten wir zu meiner Überraschung ein japanisches Restaurant – in dieser Gegend! Mir hat es geschmeckt, auch weil ich gerne Sushi esse, aber es ist nicht allen  bekommen. Ich fühlte mich an diesem Tag  nicht ganz wohl, aber das war der Jetlag, der mich immer ein wenig „schweben“ ließ. Unsere Unterkunft war eine Lodge, nahe beim See mit guter, gepflegter Ausstattung.CIMG7290 Am nächsten Morgen habe sehr früh den Sonnenaufgang beobachtet,CIMG7283 bin zum See gegangen und habe einfach nur um mich geguckt – wie schön!  Eine eher karge Landschaft mit viel Gletschergeröll, hohen Bäumen und dann dieser See. Manches kann man gar nicht beschreiben, weil man so hingerissen war. Ja, es gab auch ein Gruppenfoto (Klaus,Petra, Steffen und ich)

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Ich hätte dort noch viel länger bleiben können!